Fake News und Glaubwürdigkeit von Medien

Einleitung

Im Internet gibt es vielfältige Informationen. Oft ist es schwer, irreführende oder gefälschte Inhalte von zuverlässigen zu unterscheiden. In diesem Kapitel lernst du die verschiedenen Arten von Falschinformationen kennen, und wie du sie erkennst.

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Falschinformationen: berühmte Beispiele

Vereinzelte Fälle von Falschinformationen gab es auch in den seriösen Medien schon immer. Sie lassen sich wohl auch in Zukunft nicht ganz zuverlässig vermeiden. Doch wie kommt es zu solchen Falschinformationen? Ist es Absicht oder ein Mangel an Sorgfalt? Bei berühmten Beispielen war jeweils eins von drei Motiven erkennbar.

Wenn du auf die Bilder klickst, erfährst du die Geschichte dahinter. In der Erläuterung zum Bild ganz rechts kannst du dich auf die ersten beiden Absätze beschränken. Unten siehst du die Motive, die zu diesen Geschichten passen. Schiebe sie zum passenden Fall.

Nicht immer ist offensichtlich, ob Unsorgfalt oder Absicht hinter einer Falschdarstellung steckt. Sieh dir diesen Fall an.
Was meinst du? War das Absicht? Oder war die Zeitschrift bloss ungeschickt in der Bildauswahl?

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Auftrag: Spiel mit Falschinformationen

In diesem Auftrag macht ihr in einer Gruppe etwas, was echte Journalist*innen nie machen dürfen: Ihr erfindet Falschinformationen. Im Journalismus würde das gegen alle Regeln verstossen! Hier aber machen wir das für einmal – als Spiel.

Arbeitsblätter

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Arbeitsblatt «Spiel mit Falschinformationen» (PDF)

Antwortformular «Spiel mit Falschinformationen» (Word) (PDF)

Anleitung für die Lehrperson «Spiel mit Falschinformationen» (PDF)

Fake News

Bestimmt hast du schon von «Fake News» gehört. Sie sind immer mehr verbreitet und werden vorwiegend über soziale Medien geteilt. Das macht sie zu einem Problem, denn sie können eine grosse Zahl von Menschen in ihren Meinungen und ihrem Verhalten beeinflussen.

Aber was genau sind Fake News?
Es sind gefälschte Meldungen oder Behauptungen, die wie seriöse Nachrichten aussehen. Häufig sind sie nicht völlig frei erfunden, lassen aber Fakten weg oder stellen einzelne Fakten, die eigentlich korrekt sind, in einem falschen Zusammenhang dar. So entstehen vermeintlich glaubhafte, in Wirklichkeit aber unwahre Aussagen.

Die Verbreiter*innen von Fake News haben ein Ziel: die Meinung der Empfänger*innen zu einem Thema oder einer Person zu beeinflussen. Ausserdem versuchen sie mit ihren Meldungen meistens, starke Emotionen auszulösen (z. B. riesiges Erstaunen, Empörung, Angst, Ekel usw.) und die Empfänger*innen so zum Teilen der Meldungen zu verleiten, damit sich Fake News möglichst schnell verbreiten.

Schaue das Video an, es erklärt dir Fake News.

Bildquellen: iStock, VSM

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Verschwörungstheorien

Menschen, die an eine Verschwörungstheorie glauben, haben einen Verschwörungsverdacht: Sie sind der Überzeugung, dass eine Gruppe von Leuten, eine Organisation oder eine Regierung eine geheime Abmachung hat, eine unrechtmässige und in ihren Augen «böse» Absicht zu verfolgen. Der Verdacht wird aufrechterhalten, obwohl es Beweise dagegen gibt. Die Betroffenen verbreiten dabei nicht einfach Falschinformationen, sondern glauben selber an ihre Erzählungen. Das unterscheidet sie auch von Fake News. Fake News werden gezielt konstruiert, und ihre Verfasser*innen wissen genau, dass sie falsch sind.

Xavier

Ein anschauliches Beispiel dafür ist der deutsche Sänger Xavier Naidoo, der zusammen mit dem bekannten Vegi-Koch Attila Hildmann eine abenteuerliche Theorie im Zusammenhang mit dem Corona-Virus vertritt. Beispiel

Naidoos Behauptungen wirken schnell unglaubwürdig, wenn man kurz darüber nachdenkt. Die Unwahrheit anderer Behauptungen ist aber manchmal schwieriger zu durchschauen. Das ist etwa dann der Fall, wenn die tatsächlichen Zusammenhänge etwas komplizierter sind und wenn bestimmte Fakten zwar stimmen, andere aber bewusst weggelassen werden, um einen falschen Eindruck zu erwecken.

Dem Microsoft-Gründer Bill Gates wird zum Beispiel in einer Verschwörungserzählung unterstellt, er wolle die Weltbevölkerung dezimieren, indem er Tausende von Frauen in Afrika durch eine Tetanus-Impfung unfruchtbar macht.

Damit du nicht mit Verschwörungstheorien bzw. -mythen eingedeckt wirst, musst du vorsichtig sein mit der Auswahl der Kanäle, von denen du deine News beziehst. Dienste wie Facebook, Youtube und Twitter kennzeichnen nachweislich unwahre Informationen oder löschen sie sogar. Andere Dienste sind hier aber weniger kritisch. Ein typisches Beispiel ist Telegram. Die Messenger-App rühmt sich damit, dass sie fast nichts zensuriert. Was kommt dabei heraus?

Nadine Hadad vom Bayrischen Rundfunk hat den Selbstversuch gemacht. Im Video siehst du, was sie erlebt hat.

Auftrag: Erfahrungen mit Fake News besprechen

Dieser Auftrag dient als Vorbereitung für eine Diskussion über Fake News in der Klasse.
Fülle dazu das Arbeitsblatt aus. Du hast dazu ca. 15 Minuten Zeit.
Im Anschluss besprecht ihr in der Klasse die Antworten.

Arbeitsblätter

Arbeitsblatt «Erfahrungen mit Fake News» (Word) (PDF)

Anleitung für die Lehrperson «Erfahrungen mit Fake News» (PDF)

Fake News erkennen

Fake News erscheinen manchmal im Kleid von klassischen journalistischen Medien und sind täuschend echt nachgemacht. Deshalb solltest du auf geteilte Online-Nachrichten, die aussehen wie echte News, aber sofort auf deine Emotionen zielen, erst mal mit Vorsicht reagieren. Teile sie nicht weiter, bis du durch andere seriöse Quellen eine Bestätigung gefunden hast, dass sie stimmen.

Wie du prüfen kannst, ob du es mit einer echten Nachricht oder mit Fake News zu tun hast, erfährst du in diesem Video. Klicke dazu auf das Bild.

Die Tipps aus dem Video, aber auch weitere, findest du hier:

Checkliste: Erkennen von Fake News (PDF)

Glossar

Impressum
Verlag

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Auftrag: Video zu Fake News anschauen

Bei diesem Auftrag seht ihr euch ein Video aus der Einstein-Reihe des Schweizer Fernsehens zusammen an. Es bietet eine prima Wiederholung, in der alle Informationen aus den Kapiteln «Fake News» und «Verschwörungstheorien» noch einmal zur Sprache kommen.

Euer Lehrer, eure Lehrerin wird das Video an einigen Stellen stoppen, um eine Zwischenfrage zu stellen, z. B. ob ihr mit eurem Wissen bestimmte Dinge erläutern könnt, noch bevor sie im Video erklärt werden.

Hier geht es zum Video.

Anleitung für die Lehrperson «Video über Fake News anschauen» (PDF)

Wenn Bilder Scheinwirklichkeiten schaffen

Verfälschte Informationen gibt es nicht nur in Textform. Es gibt zum Beispiel verschiedene Arten, auch visuell zu schummeln.

Zum einen mit Bildbearbeitungs-Software. Eine sehr häufig eingesetzte Form kennst du bestimmt schon: das Wegretuschieren (von französisch «retoucher»: etwas verbessern, überarbeiten) von Falten, Augenringen, Speckröllchen oder anderen unliebsamen Körpermerkmalen. Auch hinzufügen kann man, z. B. ein Sixpack, längere Beine oder mehr Haare.

Und manchmal auch ganze Menschen. Schau mal hier.

Manchmal kommt’s auch darauf an, aus welchem Blickwinkel man eine Geschichte betrachtet.

Ist Prinz William wirklich so frech? Nicht wirklich, wie du hier siehst:

(Quelle: Reuters / Hannah Mckay)

Es braucht aber nicht immer eine Software, um eine Scheinwirklichkeit zu schaffen. Ist dir auch schon aufgefallen, dass ein Burger selten so aussieht wie in der Werbung, wenn du ihn aus der Schachtel nimmst? Der Grund: Lebensmittel werden für Werbeaufnahmen speziell hergerichtet. Es würde dir zum Beispiel gar nicht guttun, den Burger links zu essen. Da steckt nämlich einiges drin, was da nicht reingehört – z. B. Zahnstocher, damit er nicht in sich zusammenfällt.

Werbung

Wirklichkeit

(Quelle: watson.ch)

Auch mit dem Abstand und dem Objektiv kann man prima tricksen. Sieh dir die folgenden beiden Bilder an.
In welchem Hotel würdest du lieber übernachten?

Quelle: Wikipedia. User: smial. FAL)

Natürlich hast du es gemerkt: Beide Bilder zeigen genau dasselbe Hotel. Rechts wurde die Kamera aber ca. 15 Meter vor dem Eingang aufgestellt, und es wurde ein starkes Weitwinkel-Objektiv benutzt. Dieser Trick lässt die letzten Meter wie einen Park erscheinen.

Im nächsten Abschnitt wird es noch raffinierter…

Deepfakes

Deepfakes sind realistisch wirkende Medieninhalte, die durch Techniken der Künstlichen Intelligenz verfälscht worden sind. Der Begriff ist zusammengesetzt aus Deep Learning (weil dabei maschinelles Lernen eine wesentliche Rolle spielt) und Fake (Fälschung).

Deepfakes können Fotos, Tonspuren oder Videos sein. Am bekanntesten und eindrücklichsten sind aber Deepfake-Videos. Mit den Funktionen spezieller Programme ist es möglich, die Gesichter von bekannten Personen zu erfassen, neue Bewegungen der Gesichter zu berechnen und sie in Videos Dinge sagen zu lassen, die sie so nicht gesagt haben. Oder einer Person ein anderes Gesicht zu geben.

Hier erfährst du, wie ein Deepfake entsteht.

Schau dir das nachfolgende Video an. Es zeigt den Schweizer Nationalrat Bastien Girod, welcher sich stark in der grünen Partei engagiert.
Wenn du dir vorher ein genaues Bild über seine Ansichten machen willst, wirf einen Blick auf diesen Artikel.

Die Erklärung zum Video erfährst du hier:

Ein weiteres Video über Deepfakes kannst du hier ansehen.

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Auftrag: News prüfen

Jetzt hast du das Rüstzeug, damit du Fake News nicht auf den Leim gehst. Dieser Auftrag besteht aus zwei Teilen. Arbeitet zuerst mit dem Arbeitsblatt zum Teil 1. Ihr könnt selber entscheiden, ob ihr danach auch den zweiten Teil lösen möchtet. Er ist etwas schwieriger  als Teil 1.

Im ersten Teil (★★) beurteilt ihr zu zweit einen Beitrag. Benutzt die Checkliste und notiert alle Hinweise, die ihr im Beitrag erkennt.

Im zweiten Teil (★★★) verfolgt ihr einen Faktencheck zu einem Detail aus dem Bericht aus Teil 1.

Tragt eure Notizen im Antwortformular ein. Am Schluss könnt ihr euer Formular mit der Musterlösung vergleichen.

Arbeitsblätter

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Arbeitsblatt für Schüler*innen «News prüfen»: Teil 1 (PDF)

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Arbeitsblatt für Schüler*innen «News prüfen»: Teil 2 (PDF)

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Antwortformular (Word) (PDF)

Musterlösung (PDF)

Anleitung für die Lehrperson (PDF)

Fake News

Absichtlich veröffentlichte Falschinformationen mit dem Ziel, die Meinung und das Verhalten von möglichst vielen Menschen zu beeinflussen. Fake News sehen aus wie echte Nachrichten und sollen Emotionen auslösen (Ärger, Angst, Empörung), damit die Empfänger*innen die Nachricht sofort teilen, ohne sie zu prüfen.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI, im Englischen auch AI für artificial intelligence) ist ein Teilgebiet der Informatik. KI befasst sich damit, die Regeln von menschlichem Lernen und Denken auf den Computer zu übertragen und ihm damit Intelligenz zu verleihen. Maschinen können so selber Informationen suchen, verknüpfen, Regeln erkennen und selber anwenden, um Schlussfolgerungen zu ziehen oder etwas zu erzeugen (z. B. ein Bild oder einen Text). Und sie können sich dabei korrigieren, um immer besser zu werden.

Referendum

Die meisten Gesetze und anderen Erlasse, die das Parlament beschliesst, treten ohne Volksabstimmung in Kraft. Wenn aber die Stimmberechtigten mit einem Beschluss nicht einverstanden sind, können sie sich dagegen wehren. Das nennt man ein fakultatives Referendum. Stimmberechtigte, die gegen den Beschluss sind, müssen dann 50’000 gültige Unterschriften sammeln. Gelingt das, so kann das Volk darüber abstimmen, ob der Beschluss in Kraft treten soll oder nicht. 

Initiative

Eine eidgenössische Volksinitiative ermöglicht es dem Volk, die Bundesverfassung zu ändern. Damit eine Volksinitiative zustande kommt, müssen die Initiantinnen und Initianten 100’000 Unterschriften von stimmberechtigen Personen sammeln. Das Parlament prüft, ob die Initiative gültig ist, das heisst, ob sie gewisse Vorgaben erfüllt. Falls ja, wird sie dem Volk zur Abstimmung unterbreitet.

Fairness-Prinzip

Als Fairness-Prinzip bezeichnet man das Gebot, beide Seiten anzuhören, den Ankläger*innen wie die angeklagte Partei. Journalist*Innen müssen Betroffene anhören, bevor sie schwere Vorwürfe publizieren. Im Beitrag muss die Stellungnahme der beschuldigten Person, die sogenannte Gegendarstellung, auch genannt werden. Im Bericht muss sie nicht gleich viel Platz einnehmen wie die Kritik. Aber die Stellungnahme muss im gleichen Medienbericht fair wiedergegeben werden.

Menschenrechte

Menschenrechte sind Rechte, die jede Person hat (also auch du), einfach weil sie ein Mensch ist. Es sind also angeborene Rechte. Man darf sie keinem Menschen wegnehmen und sie können auch nicht verkauft werden. Sie garantieren den Menschen Freiheit und Eigenständigkeit und schützen sie vor Eingriffen durch andere Personen, wie beispielsweise wenn dich jemand als Unfallopfer fotografiert. Zu deinen Menschenrechten gehören zum Beispiel das Recht auf Leben, auf körperliche Unversehrtheit und bestimmte Freiheitsrechte, wie eben das Recht, die eigene Meinung frei zu äussern. Die Vereinten Nationen (UNO) haben die Menschenrechte 1948, kurz nach ihrer Gründung, in ihre Grundsätze aufgenommen. Leider halten sich auch heute nicht alle Mitgliedstaaten daran.

Schweizer Presserat

Der Schweizer Presserat ist ein Gremium von 21 Personen, darunter auch einige ohne Medienberufe. Er nimmt Beschwerden über redaktionelle Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften sowie Online-Medien entgegen und beurteilt, ob der Journalistenkodex verletzt wurde.

Beschweren können sich Personen, aber auch Organisationen, Unternehmen und Institutionen. Die Beschwerde ist für Privatpersonen kostenlos.

Kodex

Der Begriff Kodex hat mehrere Bedeutungen. Hier steht er für eine Sammlung von Regeln und Normen eines Sachbereichs (in unserem Fall des Journalismus).

Influencer*in

Influencer*innen (von englisch «to influence» für «beeinflussen») sind Personen, die in den sozialen Medien häufig auftreten, hohes Ansehen und viele Follower haben. Das können Blogger*innen, Sportler*innen, YouTuber*innen, Promis usw. sein. Marken und Unternehmen nutzen die Chance, ihre Produkte bekannt zu machen, indem sie mit Influencer*innen Verträge abschliessen. Diese preisen die Produkte auf ihren Kanälen an und bekommen Geld dafür.

Verschwörungstheorien

Menschen, die an eine Verschwörungstheorie glauben, haben einen Verschwörungsverdacht: Sie sind der Überzeugung, dass eine Gruppe von Leuten, eine Organisation oder eine Regierung eine geheime Abmachung hat, eine unrechtmässige und «böse» Absicht zu verfolgen. Dieser Verdacht wird aufrechterhalten, obwohl es Beweise dagegen gibt. Anders als bei Fake News verbreiten die Betroffenen dabei nicht einfach Falschinformationen, sondern glauben selber an ihre Erzählungen.

Impressum

Ein Impressum (lateinisch für Hineingedrücktes) ist eine Angabe über die Herkunft einer Publikation. Es enthält Angaben über den Verlag, Autor*in, Herausgeber*in oder die Redaktion. Im Impressum kann man die Verantwortlichen für die Publikation nachschauen. Man findet es meistens am Anfang oder am Ende einer gedruckten Zeitung und am Ende einer Webseite.

Twitter

Twitter ist ein typisches soziales Medium, weil Menschen damit anderen Menschen auf einfache Weise etwas mitteilen können. Auf Twitter tun sie dies mit Kurznachrichten («Tweets» genannt, von englisch to tweet für zwitschern). Die Anzahl Zeichen pro Tweet ist begrenzt.  Aktuell liegt die Obergrenze bei 280 Zeichen. In Zukunft könnte sie noch erhöht werden.

News-Portal

Ein News-Portal ist eine Online-Zeitung. Manche News-Portale sind Online-Versionen von gedruckten Zeitungen (zum Beispiel 20min.ch), andere publizieren ihre Beiträge nur Online (zum Beispiel watson.ch). Ein News-Portal ist nicht dasselbe wie ein E-Papier (siehe E-Paper).

Wikipedia

Wikipedia ist ein Online-Lexikon. Geschrieben wird es aber nicht nur von Fachleuten. Jeder und jede kann Inhalte beitragen. Es gibt aber trotzdem eine Art Kontrolle: Geprüft werden die Inhalte von anderen Nutzer*innen. Fällt jemandem ein Fehler auf, kann sie oder er den Fehler korrigieren. Nicht selten findet man über einem Beitrag auch eine Bemerkung, dass er ungenügend durch Quellen abgesichert ist oder bereinigt werden sollte.

Shitstorm

Eine Flut von negativen Reaktionen von Nutzer*innen in sozialen Medien. Die Reaktionen beziehen sich meistens auf Äusserungen oder Handlungen von öffentlich bekannten Personen oder Unternehmen. Häufig sind sie nicht sehr sachlich oder fair, manchmal sogar beleidigend oder bedrohend.

Medienethik

Medienethik untersucht die Arbeitsweise in den Massenmedien und die Verhaltensweisen der Benutzer*innen dieser Medien. Sie versucht, Werte, Regeln und Normen für Medienschaffende zu formulieren.

Soll es z. B. erlaubt sein, sich mit einer Karikatur über religiöse Überzeugungen lustig zu machen?

Service public

Unter Service public (französisch für Dienst für die Öffentlichkeit) versteht man Dienstleistungen, welche die staatlichen Institutionen (Bund, Kantone und Gemeinden) für die Bürger*innen erbringen.

Beispiele sind die Post, öffentlicher Verkehr, die Wasserversorgung oder die Müllabfuhr. Der Staat muss das nicht unbedingt selbst tun, er kann auch Unternehmen damit beauftragen.

Soziale Medien

Soziale Medien sind digitale Technologien, die es den Nutzer*innen ermöglichen, im Internet miteinander zu kommunizieren und Inhalte auszutauschen. Dazu gehören soziale Netzwerke (z. B. Instagram, Snapchat, WhatsApp, Facebook, Twitter), aber auch Weblogs oder Wikis. Die Inhalte kann man entweder nur einer bestimmten Person zugänglich machen, einer bestimmten Gruppe, oder sie sind ganz öffentlich sichtbar. Im Gegensatz zu Zeitungen gibt es in den meisten sozialen Medien kaum Kontrolle der Qualität von Inhalten. (Ausnahmen: Weblogs in Online-Zeitungen, Wikipedia).

User-generated Content

Inhalte, die von den Nutzenden erzeugt und von ihnen auf einer Plattform publiziert werden (Texte, Bilder, Videos, Tondateien).

Journalismus

Unter Journalismus versteht man die periodische publizistische Arbeit bei der Presse, im Radio oder in Online-Medien. Journalismus trägt zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Die Wissenschaft, die den Journalistenberuf durch Ausbildung und Innovationen unterstützt und kritisch begleitet, heisst Journalistik.

Journalistischen Darstellungsformen

Eine journalistische Darstellungsform ist durch mehrere Merkmale bestimmt, zum Beispiel:

  • die Länge des Textes
  • der Zweck des Textes
  • die Art, wie der Text geschrieben ist

Typische Beispiele sind die Nachricht, der Kommentar und die Reportage.

Podcast

Ein Podcast ist eine Serie von Mediendateien (Audio oder Video), die man über das Internet bezieht. Das sind z. B. Mitschnitte von Radiosendungen, Interviews, vorgelesene Zeitungsartikel, Musiksendungen usw. Podcasts kann man abonnieren. Das Wort setzt sich zusammen aus dem englischen Wort broadcast (für senden) und der Bezeichnung für den tragbaren MP3-Player iPod. iPods waren beim Aufkommen von Podcasts die wichtigsten Geräte, um sie zu hören. Heute werden Podcasts hauptsächlich auf Smartphones gehört oder angeschaut.

Newsletter

Ein Newsletter ist ein elektronisches, regelmässig erscheinendes Rundschreiben. Absender sind Organisationen wie Unternehmen oder Vereine. Sie wollen ihre Mitarbeitenden, Kund*innen oder Mitglieder über Angebote oder Neuigkeiten informieren. Newsletter werden nur an Abonnent*innen verschickt, das heisst, an Personen, die angegeben haben, dass sie immer den neusten Newsletter bekommen wollen.

Weblog

Ein Weblog, oder kurz Blog, ist eine Art Online-Tagebuch. Eine Person verfasst darin persönlich gefärbte Beiträge zu bestimmten Alltagsthemen, z. B. über die Stationen einer Reise, Kochtipps, Erlebnisse beim Pendeln oder Ähnliches. Es gibt kaum ein Thema, über das sich nicht bloggen liesse. Manche Blogs sind nur bestimmten Personen zugänglich (Freund*innen, Bekannte), andere kann man abonnieren, auch wenn man den oder die Verfasser*in nicht persönlich kennt.

Wikis

Wikis sind Online-Nachschlagewerke. Der Ausdruck kommt von hawaiianischen wiki-wiki für schnell. Es gibt viele Wikis für bestimmte Themen. Das bekannteste jedoch – Wikipedia – deckt fast alles ab, was es zu wissen gibt. Gefüllt wird es von Personen, die über ein Thema Bescheid wissen und dazu einen Beitrag verfassen. Jede und jeder kann dazu beitragen. Das heisst aber auch, dass auch mal was Ungenaues oder Falsches drinstehen kann. Wer einen solchen Fehler entdeckt, kann ihn verbessern. So wird das Wiki immer genauer.

Medienhaus

Ein Medienhaus ist ein Unternehmen, das Medien herausgibt, z. B. ein Zeitungsverlag oder ein TV-Sender.

Quellen

Eine journalistische Quelle ist das Material, das einem Beitrag zugrunde liegt. Das können z. B. Aussagen einer Person oder eine Agenturmeldung sein, aber auch Medien wie Webseiten oder ein Sachbuch.

Agenturmaterial

Agenturmaterial ist das, was Nachrichtenagenturen ihren Kunden liefern. Es sind gesammelte und geprüfte Meldungen, die von den Zeitungen, Zeitschriften, TV-Sendern usw., die sie kaufen, weiterverarbeitet werden. Was Nachrichtenagenturen machen, erfährst du weiter unten.

Medienmitteilungen

Medienmitteilungen sind Informationen von Organisationen (z. B. eine Firma oder eine Bundesbehörde). Sie werden den Medienleuten schriftlich zugestellt oder an einer Konferenz mündlich mitgeteilt. Wir gehen später noch näher auf Medienkonferenzen ein.

Nachrichtenagenturen

Nachrichtenagenturen sind Unternehmen, die Nachrichten aus der ganzen Welt sammeln, prüfen und sie an Medienunternehmen wie z. B. Zeitungen verkaufen. So müssen diese nicht alle Nachrichten selber beschaffen. Wir gehen später noch näher auf Nachrichtenagenturen ein.

Algorithmus

Ein Algorithmus ist ein Prozess, der bestimmte Berechnungen vornimmt. Das kann etwas ganz Einfaches sein oder – wie diesem Fall – etwas sehr Kompliziertes. Die Algorithmen, die das Online-Verhalten der Nutzer*innen auswerten, laufen im Hintergrund ab. Sie sind so ausgeklügelt, dass die Online-Dienste sie geheim halten.

öffentlich-rechtlich

Öffentliches Recht regelt das Verhältnis zwischen dem Staat und den einzelnen Bürger*innen (im Gegensatz zum Privatrecht – das regelt das Verhältnis der Bürger*innen oder Unternehmen untereinander). 

In unserem Zusammenhang bedeutet der Begriff, dass eine Organisation, die dem öffentlichen Recht untersteht, zur Mehrheit an einem solchen Unternehmen beteiligt ist. Solche Organisationen sind z. B. der Bund oder ein Kanton.

Recht der Persönlichkeit

Persönlichkeit im Gesetz meint nicht den Charakter, sondern einen Menschen als eigenständige Person. Alle Menschen haben eine Reihe von Rechten, die im Zivilgesetzbuch festgehalten sind. Zusammen genommen nennt man sie das «Recht der Persönlichkeit». Ein besonderer Abschnitt dieses Rechts, der «Schutz der Persönlichkeit», schützt dich vor ungerechtfertigten Eingriffen in deinen Lebens- und Freiheitsbereich – durch andere Menschen, Organisationen oder durch den Staat.

Zeitschrift

Eine Zeitschrift, manchmal auch Magazin genannt, ist ein Medienprodukt aus der Gruppe der Print- oder Onlinemedien. Die Wesensmerkmale von Zeitschriften sind die regelmässige, fortgesetzte Erscheinungsweise, oft wöchentlich, 14-täglich oder monatlich, und die thematische Ausrichtung.

Falschinformationen

Falschinformationen stellen Fakten falsch oder unvollständig dar. Man findet sie häufig in sozialen Medien, manchmal auf privaten Websites und sehr selten in News-Medien. Sie werden meistens unabsichtlich verbreitet (ungenügendes Faktenwissen, ungenügende Recherche und Quellenprüfung). Im Gegensatz zu privaten Quellen korrigieren News-Medien eine Falschmeldung, wenn sie entdeckt wird. Es gibt auch Falschinformationen, die absichtlich verbreitet werden. In diesem Fall sprechen wir von Fake News.

Einnahmen der SRG SSR

  • 78 % aus Empfangsgebühren
  • 22 % aus kommerziellen Einnahmen sowie aus weiteren Erträgen. Es werden z. B. selber produzierte Sendungen an andere Radio- und Fernsehveranstalter verkauft.

Die Ausgaben setzen sich ähnlich zusammen wie bei einem Unternehmen mit Print- und Online-Zeitungen.

Push-Meldung

Push-Meldungen (engl. für stossen, schieben) sind Benachrichtigungen, die ohne das Öffnen der jeweiligen App auf deinem Smartphone oder Tablet erscheinen. Wenn man eine App installiert, werden sie meistens automatisch aktiviert. Du kannst sie aber in den Einstellungen deines Geräts ausschalten.

SRG SSR

SRG:
Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft

SSR: 
französisch: Société suisse de radiodiffusion et télévision
italienisch: Società svizzera di radiotelevisione
rätoromanisch: Societad svizra da radio e televisiun

Infotainment

Infotainment setzt sich aus den Worten «Information» und «Entertainment» zusammen. Dabei werden Informationen und Fakten mit unterhaltsamen Elementen untermalt und aufgelockert.

Ein klassisches Beispiel von Infotainment ist Werbung, in der Informationen zu Produkten und Dienstleistungen unterhaltsam präsentiert und inszeniert werden.

Ein weiteres Beispiel sind Quiz-Shows, in denen die Teilnehmenden die Informationen selber herausfinden müssen.

Medienkompetenz

  • Medien sinnvoll nutzen können (technisch und strategisch)
  • Medieninhalte und die Medienentwicklung kritisch beurteilen können (z. B. was ist relevant, was ist wahr?)
  • mittels Medien mit anderen kommunizieren und zusammenarbeiten können
  • selber Medien nutzen, um Inhalte zu erzeugen, zu gestalten und somit mitreden zu können
  • sich auf neue Medien einstellen können

Online-Medien

Online-Medien sind Medien, auf die du über das Internet zugreifen kannst. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Kategorien.
Hier eine Auswahl (nicht vollständig):

  • News-Portale (z. B. watson.ch, nzz.ch, nau.ch)
  • soziale Medien (z. B. Facebook, Twitter, Tiktok oder Instagram)
  • Wissensplattformen (z. B. britannica.com, Wikipedia)
  • Messenger-Dienste (z. B. Threema, WhatsApp)
  • E-Mail-Dienste (z. B. GMX, Gmail, Yahoo Mail)
  • Online-Tools (z. B. Doodle, Dropbox)
  • Streaming-Dienste (z. B. Spotify, Netflix)
  • Verkaufsplattformen (Galaxus, Amazon)
  • Online-Spiele (z. B. Sims, World of Warcraft).

Beispiele von privaten Medienhäusern

Beispiele aus der Schweiz:
  • Freiburger Nachrichten
  • NZZ-Mediengruppe, z. B. mit der Neuen Zürcher Zeitung
  • Schaffhauser Nachrichten
  • CH Media, z. B. mit Luzerner Zeitung, Radio 24, Fernsehen 3+
  • Somedia AG, z. B. mit der Zeitung Südostschweiz
  • Ringier, z. B. mit Blick, Beobachter, Bilanz, Schweizer Illustrierte; weitere Angebote: Radio Energy (NRJ), Blick TV, DeinDeal, Moon and Stars-Festival, jobs.ch, Ticketcorner
  • TX-Group, z. B. mit Tages Anzeiger, 20 Minuten, Schweizer Familie; Plattformen: Doodle, Ricardo, Zattoo, Homegate
Beispiele aus dem Ausland:

Pressefreiheit

Sie bezeichnet das Recht von Einrichtungen der Presse und anderer Medien, ihre Tätigkeit ungehindert auszuüben. Der Staat darf Nachrichten und Meinungen nicht zensieren oder verbieten.

Presse

Der Begriff «Presse» stammt aus einer Zeit, als Informationen noch alle mit einer Druckerpresse gedruckt werden mussten, um sie zu verteilen. Im letzten Jahrhundert benutzte man ihn, um die Gesamtheit der gedruckten Zeitungen und Zeitschriften zu bezeichnen. Heute reden wir von Presse, wenn es um journalistische Medien geht – egal ob gedruckt oder elektronisch.

Infografik

Eine Infografik ist eine Abbildung, die schwierige Zusammenhänge und Sachverhalte bildlich und vereinfacht darstellt.

Nutzer*innen können mit einer Infografik auch komplexe Themen schnell überblicken und verstehen.

Transparenz

Einer der Grundsätze für Werbung in der Schweiz ist die Transparenz (wörtlich: Durchsichtigkeit). Werbung soll als solche erkennbar sein – zumindest bei genauerem Hinsehen, wie du das oben gemacht hast.

E-Paper

Eine digitale Zeitungs- oder Zeitschriftenausgabe, die vom Inhalt und Layout her mit ihrem Printpendant identisch ist, wird E-Paper (englisch für E-Zeitung) genannt. Wie viele gedruckte Publikationen, sind E-Papers oft kostenpflichtig. Die meisten Zeitungen und viele Zeitschriften in der Schweiz sind als E-Paper verfügbar.

Zeitung

Eine Zeitung ist ein Medienprodukt aus der Gruppe der Print- oder Onlinemedien. Die Wesensmerkmale von Zeitungen sind die regelmässige, fortgesetzte Erscheinungsweise, die Ansprache der breiten Öffentlichkeit, die aktuelle Nachrichtenübermittlung und die unbeschränkte inhaltliche Vielfalt.

Verlag

Ein Verlag ist ein Unternehmen, das Medienprodukte wie Zeitungen, Zeitschriften, Bücher oder sogar Spiele herstellt, veröffentlicht und verkauft.

Spezialpresse (Special Interest)

Special-Interest-Zeitschriften wenden sich mit speziellen Themen an ihr Publikum oder konzentrieren sich auf klar abgegrenzte Sachgebiete des Freizeitbereichs. Hier finden sich Mode-, Musik-, Auto-, Koch-, Hobby- und Tierzeitschriften, aber auch Erzeugnisse über Wohnen, Haus und Garten.

Beispiele:
Schweizer Golf Magazin, Schweizer Hunde Magazin, Schwinger Magazin

Fachpresse

Die Auswahl der Themen und die Darbietung spricht vor allem Berufsgruppen an. Die Artikel werden meist von Fachleuten verfasst.

Beispiele:
Bildung Schweiz für Lehrpersonen, Schweizer Optiker für Optiker, Schweizer Maschinenmarkt für Fachleute in der Industrie

Finanz- und Wirtschaftspresse

Die Publikationen dieser Gruppe befassen sich ausschliesslich mit Themen aus den Bereichen Finanz und Wirtschaft.

Beispiele:
Bilanz, Finanz und Wirtschaft, Handelszeitung

Publikumspresse

Publikumszeitschriften wenden sich an eine breite Leserschaft. Aufmachung und Inhalt sind stark durch Reportagen und Bilder geprägt. Sie bieten Beiträge zu den verschiedensten Themen wie Politik, Wirtschaft, Kultur, Mode, Gesundheit, Reisen, Ernährung, vermitteln Lebenshilfe, berichten über Personen des öffentlichen Lebens usw. Je nach Publikation ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte. 

Beispiele:
Weltwoche, Schweizer Illustrierte, Schweizer Familie, Tele

Sonntagspresse

Sonntagszeitungen richten sich wie die Tageszeitungen an ein breites Publikum und enthalten in erster Linie ebenfalls Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Sie sind mehrheitlich im ganzen Sprachgebiet verbreitet.

Beispiele:
SonntagsBlick, SonntagsZeitung, NZZ am Sonntag, Schweiz am Wochenende

Regionale Wochenpresse

Regionale Wochenzeitungen richten sich wie die Tageszeitungen an ein breites Publikum und enthalten in erster Linie ebenfalls Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport – meist aber nur aus der betreffenden Region.

Beispiele:
Appenzeller Volksfreund, Willisauer Bote, Frauenfelder Woche, Urner Wochenblatt

Tagespresse

Tageszeitungen richten sich an ein breites Publikum und enthalten in erster Linie aktuelle Nachrichten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport. Sie haben praktisch immer einen starken Bezug zu ihrem Verbreitungsgebiet.

Beispiele:
Blick, Tages-Anzeiger, Neue Zürcher Zeitung, 20 Minuten, Watson

Ressort

Ein Ressort bezeichnet einen Zuständigkeitsbereich eines Unternehmens. Synonyme sind Abteilung oder Arbeitsgebiet.

Schweizerische Lauterkeitskommission

Lauterkeit bedeutet so viel wie Fairness und Ehrlichkeit. Die Schweizerische Lauterkeitskommission setzt sich für faire Werbung ein. Wenn Personen oder Unternehmen mit einer Werbung nicht einverstanden sind, können sie bei dieser Kommission eine Beschwerde einreichen. Die Beurteilung ist kostenlos. Die Lauterkeitskommission gibt danach eine Empfehlung ab (z. B. dass die Werbung besser gekennzeichnet werden muss).

Empfehlungen des Verlegerverbands Schweizer Medien

Der Verlegerverband hat Empfehlungen zum Umgang mit bezahlter Werbung formuliert.

Wenn Werbetreibende dafür bezahlen, dass ein Inhalt erscheint, muss das angezeigt werden. Die Werbemittel müssen transparent sein, d. h., sie müssen klar und erkennbar gekennzeichnet werden.

Journalistenkodex

Eine Sammlung von Regeln und Rechten für Journalist*innen. Wir haben ihm ein eigenes Kapitel gewidmet. Du findest es hier.

Redaktionelle Inhalte

Inhalte, die von Journalist*innen nach ihren Arbeitsgrundsätzen erstellt oder ausgewählt wurden.

Paywall

Paywall (deutsch: Bezahlschranke) kommt vom englischen «to pay» (zahlen) und «wall» (Mauer). Ein Teil des Inhalts ist hinter der «Mauer». Du zahlst einen Betrag, um durchgelassen zu werden.

Redaktion

Redaktion hat mehrere Bedeutungen: 

a) die Abteilung eines Medienunternehmens, wo die journalistische Arbeit stattfindet. Hier arbeiten alle Personen, die an der Beschaffung und der Aufbereitung der Informationen beteiligt sind, 

b) die Gesamtheit der Redaktor*innen eines Medienbetriebs und 

c) ihre Tätigkeit, das Redigieren.